Innenraum lackieren: Tipps, Fehler und die richtige Technik für ein perfektes Ergebnis

Beim Innenraum lackieren, das Auftragen von Farbe auf Wände, Decken oder Holzflächen im Inneren eines Gebäudes, um Optik und Schutz zu verbessern. Auch bekannt als Wand streichen, ist es eine der häufigsten Renovierungsarbeiten – und doch machen fast alle Anfänger mindestens einen Fehler, der später sichtbar wird. Es geht nicht nur darum, eine Dose aufzumachen und loszustreichen. Die Wahl der Farbe, die Vorbereitung der Fläche und die richtige Ausrüstung bestimmen, ob das Ergebnis professionell wirkt – oder nach ein paar Monaten abblättert, fleckig wird oder ungleichmäßig erscheint.

Ein Lackierwerkzeug, die Bürsten, Rollen und Sprühgeräte, die für das Auftragen von Farbe verwendet werden muss zur Oberfläche passen. Eine normale Rolle reicht für glatte Wände, aber bei Rauhputz oder Holz brauchst du eine andere Textur. Und wer glaubt, dass eine billige Rolle aus dem Baumarkt ausreicht, der irrt. Die schlechte Qualität führt zu Fasern im Lack, ungleichmäßigen Streifen und mehr Arbeit beim Nachbessern. Auch die Trockenzeit Lack, die Zeit, die Farbe benötigt, um vollständig zu härten und belastet werden zu können wird oft unterschätzt. Viele streichen nach nur acht Stunden schon die zweite Schicht – und verkleben die erste. Das Ergebnis? Klebrige Flächen, Abzieher und eine Oberfläche, die nicht hält.

Die Lackierfarbe, die speziell für Innenräume entwickelte Farbe mit unterschiedlichen Oberflächen wie Matt, Seidenglanz oder Hochglanz ist kein Einheitsprodukt. Matt ist ideal für Wände, weil es Unebenheiten versteckt – aber nicht für Küchen oder Bäder, wo Feuchtigkeit und Abrieb eine Herausforderung sind. Hier brauchst du eine Wasch- und Scheuerbeständigkeit, die nur spezielle Beschichtungen bieten. Und wer sagt, dass weiße Farbe immer die beste Wahl ist? Ein leicht cremefarbener Grundton wirkt wärmer, verdeckt Flecken besser und macht Räume größer – besonders in Altbauten mit wenig Licht.

Bevor du loslegst, musst du die Fläche gründlich vorbereiten. Kein Lack hält auf Staub, Fett oder altem Anstrich. Abkleben ist keine Option – es ist Pflicht. Fensterbänke, Steckdosen, Türrahmen: Alles muss sauber abgedeckt sein. Und ja, auch die Decke. Viele vergessen das, bis die Farbe auf dem Boden tropft. Ein guter Trick: Klebe das Tape nicht direkt auf die Wand, sondern auf die abzudeckende Fläche – so entstehen keine Risse beim Abziehen.

Und was ist mit Eigenleistung? Innenraum lackieren ist eine der wenigen Renovierungsarbeiten, die sich wirklich lohnen, wenn du sie selbst machst. Kein Elektriker, kein Handwerker – nur eine Rolle, eine Schale, ein Eimer und etwas Geduld. Die meisten sparen zwischen 50 und 70 Prozent gegenüber einem Profi – vorausgesetzt, sie machen es richtig. Wer hier spart, indem er mit dem falschen Werkzeug anfängt oder die Trockenzeit ignoriert, verliert am Ende mehr Zeit und Geld.

Was du hier findest, ist keine Sammlung von allgemeinen Ratschlägen. Es sind konkrete Anleitungen von Leuten, die es selbst gemacht haben – mit Fotos, Kostenübersichten und den Fehlern, die sie gemacht haben. Ob du eine alte Küche lackierst, die Wände im Kinderzimmer neu streichst oder einen Holzboden mit klarem Lack schützen willst: Hier findest du die Schritte, die wirklich zählen – ohne Theorie, ohne Schnickschnack. Du bekommst nur das, was du brauchst, um dein Projekt erfolgreich abzuschließen – und ohne nervige Überraschungen.

Heimwerken & Renovierung

Lackierarbeiten im Innenraum: Hochglanz oder matt? - Die entscheidenden Unterschiede

Hochglanz oder matt? Die Wahl des Glanzgrads bei Innenraumlackierungen entscheidet über Ästhetik, Pflege und Haltbarkeit. Erfahre, welcher Glanzgrad wo sinnvoll ist - und warum seidenmatt der beste Allrounder ist.