Parkett reparieren: Schritte, Kosten und Tipps für ein like-neues Holzboden

Wenn dein Parkett, ein aus massiven Holzdielen bestehender Boden, der sich über Jahrzehnte nutzen lässt. Auch bekannt als Holzboden, ist er ein langlebiges Element in vielen deutschen Wohnungen – aber er kann kratzen, aufquellen oder sich lockern. Mit der richtigen Reparatur bekommst du ihn zurück – ohne komplett neu zu verlegen.

Parkett reparieren funktioniert meist in drei Schritten: Parkett schleifen, Parkettdielen ersetzen und Parkett versiegeln. Du musst nicht alles selbst machen, aber viele Arbeiten kannst du mit Basic-Werkzeug erledigen. Ein paar Kratzer? Mit feinem Schleifpapier und Nachlackierung ist das erledigt. Tiefe Dellen oder fehlende Dielen? Dann musst du einzelne Bretter austauschen – und das ist einfacher, als du denkst. Die meisten Holzböden sind aus Eiche, Buche oder Nussbaum – und Ersatzdielen bekommst du fast überall, sogar in Baumärkten mit spezieller Holzabteilung. Wichtig: Die neue Dielen müssen exakt in Dicke und Nut-Feder-System passen. Sonst wird’s unsauber.

Ein großer Fehler? Parkett ohne Grundierung oder mit zu wenig Versiegelung behandeln. Das Holz saugt Feuchtigkeit auf, wird dunkel, schimmelt oder quillt auf. Deshalb immer ein hochwertiges Öl oder Lack verwenden – und mindestens zwei Schichten auftragen. Wer spart, zahlt später doppelt. Ein professionelles Schleifen kostet zwischen 15 und 25 Euro pro Quadratmeter, aber du sparst bis zu 60 Prozent, wenn du die Vorbereitung selbst machst: Möbel raus, Boden saugen, Fugen reinigen. Und ja: Du kannst es schaffen. Viele Hausbesitzer in Altbauten haben es getan – mit Anleitungen, Geduld und einem guten Schleifgerät.

Manchmal ist das Problem gar nicht das Holz, sondern der Untergrund. Wenn die Unterkonstruktion nachgibt, wackelt das Parkett – und egal wie oft du es schleifst, es bleibt locker. Dann musst du den Untergrund prüfen, eventuell neue Latten einbauen oder den Estrich ausbessern. Das ist Arbeit, aber kein Grund, aufzugeben. Parkett ist ein Investment – und eine gute Reparatur hält 15 bis 20 Jahre. Du musst nicht alles neu machen. Manchmal reicht ein einziger Raum, ein paar Dielen, ein guter Anstrich. Und plötzlich fühlt sich dein Zuhause wieder warm an.

Im Folgenden findest du konkrete Anleitungen, die zeigen, wie du genau diese Schritte selbst umsetzt – von der Dielenauswahl bis zur letzten Versiegelung. Kein theoretisches Gerede. Nur das, was funktioniert.

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