Raumfeuchtigkeit Parkett: Ursachen, Schäden und was du wirklich tun kannst
Wenn dein Raumfeuchtigkeit Parkett, die ungewollte Feuchtigkeit in Räumen, die Holzböden angreift. Auch bekannt als Luftfeuchtigkeit im Wohnbereich, ist sie eine der häufigsten, aber oft übersehenen Ursachen für teure Schäden an Parkettböden. Es ist nicht nur ein Problem von alten Häusern – selbst Neubauten leiden darunter, wenn die Lüftung stimmt oder die Heizung falsch eingestellt ist. Parkett ist kein Plastik. Es atmet, dehnt sich aus und zieht Feuchtigkeit an. Und das macht es anfällig.
Du hast vielleicht schon gesehen, wie Parkettplanken sich wölben, an den Kanten hochkurbeln oder dunkle Flecken bekommen. Das ist nicht nur hässlich – das ist ein Zeichen, dass die Luftfeuchtigkeit, der Anteil an Wasserdampf in der Raumluft zu hoch ist. Ideal sind 40 bis 60 Prozent. Alles darüber, besonders über 70 Prozent, läuft Gefahr, dass das Holz Wasser aufnimmt. Das führt zu Quellen, Rissen oder sogar Schimmel unter der Oberfläche. Und Schimmel? Der ist nicht nur gesundheitsschädlich, er frisst auch die Holzstruktur von innen auf. Die Schimmelbildung, das Wachstum von Pilzen auf feuchten Oberflächen beginnt oft unsichtbar – hinter Möbeln, unter Teppichen, in Ecken, wo die Luft nicht zirkuliert.
Warum passiert das? Meist liegt es an drei Dingen: zu wenig Lüften, falsches Heizen oder eine undichte Stelle. Duschen, Kochen, Trocknen von Wäsche – das alles setzt Feuchtigkeit frei. Wenn du nicht regelmäßig und richtig lüftest, bleibt sie im Raum. Und wenn du die Heizung zu niedrig hältst, kühlen Wände und Böden ab – und kondensieren die Luftfeuchtigkeit. Ein kalter Boden zieht Feuchtigkeit wie ein Schwamm. Auch undichte Fenster, Rohre oder eine feuchte Kellerdecke können die Ursache sein. Es ist nicht immer die Luft, die schuld ist – manchmal ist es der Untergrund.
Du musst nicht gleich den ganzen Boden austauschen. Aber du musst die Ursache angehen. Die meisten Leute versuchen nur, die Oberfläche zu reinigen oder zu ölen – das hilft nicht. Du brauchst ein anderes Vorgehen: messen, lüften, heizen, prüfen. Mit einem einfachen Hygrometer, das du für unter 20 Euro bekommst, kannst du die Luftfeuchtigkeit in jedem Raum überwachen. Und wenn sie über 65 Prozent steigt, ist es Zeit zu handeln. Ein kurzes, intensives Stoßlüften – am besten morgens und abends – bringt mehr als ständiges Kippen. Und die Heizung? Halte sie konstant – nicht zu niedrig, nicht zu hoch. Ein Temperaturunterschied von mehr als 5 Grad zwischen Tag und Nacht macht Parkett krank.
Was du hier findest, sind keine allgemeinen Ratschläge. Das sind konkrete Lösungen, die andere Hausbesitzer in Deutschland schon angewendet haben – mit Erfolg. Du findest Beiträge, die zeigen, wie man Feuchtigkeit im Badezimmer stoppt, ohne den Boden zu ruinieren. Wie man nach einer Renovierung den Parkettboden richtig einlüftet. Wie man Schimmel an den Wänden erkennt, bevor er den Boden erreicht. Und wie man mit einfachen Mitteln verhindert, dass ein teurer Parkettboden nach zwei Jahren schon ausgetauscht werden muss. Es geht nicht um Theorie. Es geht um das, was wirklich funktioniert – und was nur Geld verschwendet.