Gehrungsschnitt: Alles, was Sie über präzise Winkelverbindungen im Bau wissen müssen
Ein Gehrungsschnitt, eine schräge Schnittführung an einem Bauteil, meist unter 45 Grad, um zwei Elemente winkelgerecht zu verbinden. Auch bekannt als Schrägschnitt, ist er die Grundlage für saubere Ecken bei Fensterrahmen, Fußleisten, Türrahmen und Möbeln. Ohne ihn sehen Ecken unsauber aus, lüften sich später oder brechen beim Anbringen. Es geht nicht um Schönheit allein — ein falscher Gehrungsschnitt führt zu Luftzug, Feuchtigkeitseintritt und teuren Nacharbeiten.
Er wird mit der Tischsäge, einer stationären Säge mit verstellbarem Sägeblatt, die präzise Winkel für Gehrungsschnitte ermöglicht oder der Stichsäge, einem mobilen Werkzeug, das für kleinere Arbeiten und Nachbearbeitungen genutzt wird gesetzt. Viele Heimwerker denken, 45 Grad ist immer richtig — doch das stimmt nicht. Bei einem rechten Winkel im Raum ist 45 Grad ideal, aber bei ungleichmäßigen Wänden oder Altbauten braucht man oft 43 oder 47 Grad. Ein Gehrungsschnitt muss passen, nicht nur aussehen. Die meisten Fehler passieren, weil Leute nicht messen, sondern schätzen. Ein Messwinkel oder digitales Winkelmessgerät spart Stunden Nacharbeit.
Ein guter Gehrungsschnitt ist kein Luxus — er ist Pflicht, wenn Sie keine Lücken, keine Zugluft und keine schlecht sitzenden Fußleisten wollen. Ob Sie eine neue Küche einbauen, den Boden erneuern oder einen Rahmen für eine Tür anbringen: Überall, wo zwei Holz- oder Kunststoffteile aufeinander treffen, braucht es ihn. Die Posts hier zeigen, wie Sie ihn richtig machen, welche Werkzeuge sich wirklich lohnen und wo die häufigsten Fehler lauern — von der falschen Sägeeinstellung bis zum ungleichmäßigen Anschlag. Sie finden Anleitungen für Einsteiger, Tipps für Profis und Lösungen für Probleme, die Sie vielleicht schon einmal hatten. Keine Theorie. Nur das, was funktioniert.