Sanierungskosten: Was wirklich zählt bei Renovierung und Umbau

Wenn du dein Haus sanierst, geht es nicht ums Schönmachen – es geht um Sanierungskosten, die tatsächlichen Ausgaben für die Modernisierung eines Gebäudes, die über Jahre hinweg den Wert und die Betriebskosten bestimmen. Viele denken, dass eine Sanierung nur teuer ist, wenn sie groß ist. Aber oft sind es die kleinen, vergessenen Dinge – wie eine veraltete Elektroinstallation oder undichte Fenster – die langfristig mehr Geld verschlingen als ein neuer Keller oder eine neue Fassade.

Die Heizung modernisieren, den Austausch der alten Heizung gegen eine energieeffiziente Lösung wie eine Wärmepumpe oder einen Brennwertkessel ist mit Abstand der größte Posten in den meisten Sanierungsplänen. Hier liegen die Kosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro – aber mit Fördermitteln kannst du bis zu 40 Prozent zurückbekommen. Gleichzeitig ist die Elektroinstallation erneuern, die Sicherstellung der Stromversorgung nach aktuellem VDE-Standard, inklusive FI-Schutzschaltern und ausreichend Steckdosen keine Option, sondern eine Pflicht. Wer hier spart, riskiert nicht nur einen Brand, sondern auch teure Nachbesserungen später. Und dann gibt es noch die barrierefreies Badezimmer, die Umbaumaßnahmen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, wie bodengleiche Duschen, Haltegriffe und breitere Türen nach DIN 18040-2. Das klingt nach Luxus, ist aber oft notwendig – und wird von der KfW mit bis zu 6.250 Euro unterstützt.

Sanierungskosten sind kein fester Betrag – sie hängen davon ab, was du genau machst, wie alt dein Haus ist und ob du selbst anpackst. Aber sie sind berechenbar. In den Artikeln unten findest du konkrete Zahlen: Wie viel kostet eine neue Elektrik wirklich? Was spart eine Dichtung an der Balkontür? Wie viel Fördergeld bekommst du für einen Treppenlift in der WG? Keine Theorie. Keine Vermutungen. Nur das, was andere Hausbesitzer in Deutschland tatsächlich ausgegeben haben – und was dir hilft, deine Sanierung nicht zum finanziellen Risiko werden zu lassen.

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