Pflichtangaben im Bauwesen: Was Sie als Vermieter, Bauherr oder Sanierer wissen müssen
Wenn du als Pflichtangaben, gesetzlich vorgeschriebene Informationen, die bei Bau-, Miet- oder Sanierungsprojekten offengelegt werden müssen. Diese Angaben sind kein lästiger Papierkram – sie sind die Grundlage für rechtssichere Projekte in Deutschland. Auch bekannt als gesetzliche Offenlegungspflichten, gelten sie für jeden, der baut, vermietet oder sanieren lässt – egal ob Privatperson, Vermieter oder Bauunternehmer. Ohne sie läufst du Gefahr, dass deine Baugenehmigung storniert wird, Mietverträge ungültig sind oder du mit Bußgeldern belegt wirst. Und das, obwohl viele gar nicht wissen, welche Pflichtangaben eigentlich gelten.
Es gibt drei große Bereiche, in denen Pflichtangaben entscheidend sind: Baugenehmigung, das offizielle Verfahren, bei dem die Behörde prüft, ob ein Bauvorhaben den geltenden Vorschriften entspricht, Vermieterpflichten, die Informationen, die ein Vermieter dem Mieter vor Vertragsunterzeichnung offenlegen muss – etwa zu Energieeffizienz, Schadstoffen oder Nebenkosten, und Gesetzliche Vorgaben, die sich aus Baurecht, Mietrecht und Verbraucherschutz ergeben und oft über mehrere Gesetze verteilt sind. Ein Beispiel: Wenn du eine Immobilie vermietest, musst du den Energieausweis vorlegen – das ist keine Empfehlung, sondern eine Pflichtangabe nach dem Energieeinsparverordnung. Oder wenn du einen Keller umbaust: Du musst die Brandschutzanforderungen des Landesbaurechts nennen, sonst ist die Genehmigung nichtig. Und wer als Bauherr eine Förderung beantragt, muss die Angaben zur Energieeffizienz und zur verwendeten Technik exakt und wahrheitsgemäß angeben – sonst verliert er die Zuschüsse.
Diese Pflichtangaben sind nicht nur für Ämter da – sie schützen dich. Wenn du als Mieter einen Mietvertrag unterschreibst und später feststellst, dass der Vermieter den Asbestnachweis verschwiegen hat, kannst du den Vertrag anfechten. Wenn du als Bauherr die Zargen im Trockenbau einbaust und nicht dokumentierst, dass du die Schallschutznormen erfüllt hast, hast du später keine Beweise. Die Pflichtangaben sind dein Schutzschild. Sie verhindern, dass du aus Unwissenheit in rechtliche Fallen tappst. Und sie machen Projekte transparent – für dich, für Mieter, für Behörden.
Was du in den Artikeln hier findest, sind konkrete Anleitungen zu diesen Pflichtangaben – von der richtigen Angabe beim Mietvertrag bis zur Dokumentation bei der Denkmalsanierung. Du erfährst, welche Angaben du unbedingt machen musst, wo du sie einreichen musst, und wie du sie so formulierst, dass sie rechtssicher sind. Keine Theorie. Kein Juristendeutsch. Nur das, was du brauchst, um dein Projekt sicher und ohne Überraschungen durchzuziehen.